Schwarzer Hautkrebs

Das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, gehört zu den gefährlichsten Hautkrebserkrankungen und nimmt jährlich zu.

In der Schweiz gibt es die meisten Hautkrebserkrankungen europaweit. Allein am malignen Melanom erkranken 2.700 Menschen jährlich neu.

Entscheidend für die Heilungschancen ist die frühzeitige Erkennung. Nach der Diagnose erfolgt die Behandlung je nach Stadium meist operativ und wird ggf. durch moderne medikamentöse Therapien ergänzt.

Zugang zu diesen neuen Therapien können wir als Teil des Skin Cancer Center des KSGR in Koperation mit dem Tumorboard des Spitals interdisziplinär diskutieren und vermitteln. Nach erfolgreicher Therapie sind regelmässige dermatologische Nachsorgeuntersuchungen wichtig um Rückfälle frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Heller Hautkrebs

Heller Hautkrebs umfasst vor allem Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome, die häufig an sonnenexponierten Hautarealen auftreten.

Das Basalzellkarzinom wächst meist langsam und bildet fast nie Metastasen, während das Plattenepithelkarzinom aggressiver sein kann und eine frühzeitige Behandlung erfordert. Die Erkennung durch eine regelmässige Vorsorge ermöglicht eine frühe Behandlung.

Nach der Diagnose erfolgt in der Regel eine operative Entfernung in unserer Praxis, gefolgt von einer Stadium angepassten, leitliniengerechten Nachsorge, um Vorstufen bereits frühzeitig zu erkennen und Ihre Haut dauerhaft gesund zu halten.

Seltene Hautkrebsformen

Seltene Hautkrebsformen wie zum Beispiel das Merkelzellkarzinom oder verschiedene Hautsarkome erfordern eine besonders aufmerksame Erkennung im Praxisalltag.

Da diese Tumore oft unauffällig beginnen, ist eine präzise Diagnose entscheidend für den weiteren Verlauf.

Die primäre Behandlung besteht meist in einer operativen Entfernung, um das betroffene Gewebe sicher zu beseitigen. Eine engmaschige Nachsorge ist anschliessend unerlässlich, um den langfristigen Behandlungserfolg zu sichern und Ihre Hautgesundheit zu überwachen.

Gutartige Hauttumore

Gutartige Hauttumore, dermale Muttermale und Warzen sind meist harmlos, können aber optisch störend sein oder mechanisch gereizt werden.

Eine fachärztliche Erkennung und Abgrenzung zu malignen Hauttumoren ist wichtig.

Falls gewünscht, können diese Veränderungen durch eine kleine Operation oder minimalinvasive Verfahren in unserer Praxis entfernt werden.